ABC Legasthenietraining - Ja, wir schaffen das!
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Ihr aufgewecktes, intelligentes Kind hat 
in der Schule völlig unerwartet Schwierigkeiten beim Erlernen des Schreibens oder Lesens?
 
Obwohl Sie zu Hause fleißig mit ihm üben, macht es bei Diktaten und beim Lesen immer wieder übermäßig viele Fehler?
 
Wenn Sie sich von diesen Zeilen angesprochen fühlen, sollten Sie die folgenden Informationen über Legasthenie/LRS lesen.

Die   Legasthenie   ( Primärlegasthenie)
ist eine spezifische Problematik normal intelligenter Kinder beim Lesen und/ oder Schreiben, ohne dass dafür eine äußere Ursache erkennbar ist (z.B. physische Seh- oder Hörprobleme, psychische Belastung, Versäumnisse in der Schule etc.). Legasthenie ist gar nicht so selten. In jeder Schulklasse
sitzen statistisch gesehen 2-3 legasthene Kinder.
 
Legasthenie ist die Folge von differenten Sinneswahrnehmungen biogenetischer Verursachung (Genveränderung).
Dadurch kommt es beim Schreiben und/ oder Lesen zu
einer zeitweisen Unaufmerksamkeit, die wiederum Wahrnehmungsfehler zur Folge hat.
 
Bei einer bestehenden Legasthenie reicht es nicht aus, an den Fehlern zu arbeiten und diese zu beüben, es muss auch in den Bereichen Wahrnehmung und Aufmerksamkeit eine entsprechende Förderung stattfinden.
 
Durch ein spezielles Trainingsprogramm werden die Konzentration, sowie die Wahrnehmungsbereiche verbessert und den betroffenen Kindern ein neuer Zugang zu Buchstaben eröffnet.Erst dann ist es möglich, erfolgreich am Symptom zu arbeiten.

Die Eltern oder Lehrer trifft keine Schuld an der
Legasthenie eines Kindes!

Pädagogische Definition:

"Ein legasthener Mensch, bei guter oder durchschnittlicher Intelligenz, nimmt seine Umwelt differenziert anders wahr, 
seine Aufmerksamkeit lässt, wenn er auf Symbole wie 
Buchstaben oder Zahlen trifft, nach,
da er sie durch seine differenzierten Teilleistungen anders empfindet als nicht legasthene Menschen. Dadurch ergeben sich Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens oder Rechnens."
(Dr. Astrid Kopp-Duller, 1995)


 
Im Gegensatz zur Legasthenie ist die  LRS   
(Lese-Rechtschreibschwäche) erworben.
 
Sie kann durch bestimmte Ereignisse im Leben eines Kindes hervorgerufen werden. Es handelt sich um ein „erklärliches“ Problem beim Lesen- und/ oder Schreibenlernen, welches durch besondere Lebensumstände oder Belastungen ausgelöst wird (Schulwechsel, Umzug, Scheidung, längere Krankheit etc.). Entspannt sich die Situation für das Kind wieder, verschwindet dieses Lernproblem bei gleichzeitigem vermehrtem Üben allmählich. Man spricht daher auch von einer
„vorübergehenden Lese-Rechtschreib-Schwäche“.